Veröffentlicht : März 20, 2009 um 16:37 Uhr
Autorin: K.H.
Ich wachte auf und lauschte. Es war mitten in der Nacht – einer tiefschwarzen Nacht in Schleswig-Holstein. In einem Ort, in dem der „Rosenmörder“ einst sein Unwesen trieb! Es riss mich aus einem Traum, von dem ich heute nur noch weiß, dass er besser war als alles, was mich danach erwartete.
Neben mir schlummerte friedlich ein wunderschöner Mann und zauberte mir, wie so häufig, ein Lächeln ins Gesicht. Erinnerungen an die letzten Stunden, an den vergangenen Abend kamen wieder hoch. Das war definitiv kein Traum gewesen, denn ich spürte noch das Kribbeln auf meiner Haut, die wo wundervoll nach ihm duftete.
Wieso bin ich eigentlich erwacht? Alles schien so friedlich um mich herum. Nichts, alles war in Ordnung, alles war ruhig. Schließlich legte ich mich wieder zurück auf mein Kissen, schmiegte mich an den warmen Körper neben mir und versuchte, meinen Traum wieder „einzufangen“.
Doch da war er wieder! Dieser markerschütternde Schrei! Ein Geräusch, das einem innerhalb von Millisekunden das Blut gefrieren lässt! Erneut saß ich kerzengerade in meinem Bett, versuchte dieses Geräusch zu orten. Die Quelle dieser Töne zu finden. Es schien ganz aus der Nähe zu kommen. Es klang ängstlich, fast jämmerlich. Es war ein Schrei voller Schmerz und Kummer.
Was geschah draußen in der Nacht in meinem Garten?
Ich war wie gelähmt vor Angst und auch der Mann neben mir wurde durch den letzten Schrei geweckt. Auch er lauschte in die Nacht, fragte sich, welche schreckliche Szene sich vor der Haustür abspielen mochte! Wir schauten uns in die Augen- jeder hatte Angst, Fragen, Zweifel. Ein weiteres Mal hörten wir diesen Schrei, diesen schrecklichen Aufschrei. Es klang nach Verzweiflung, Schmerz, es klang nicht gut…
Gänsehaut am ganzen Körper, Schweißausbrüche, Panik sammelten sich in mir. „Mein Gott! Was war da draußen????“ Dann sah ich ihn. Den Schatten vor meinem Schlafzimmerfenster. Ich konnte einen Buckel erkennen und viele Haare!
..es war meine Katze, die nach einer Nacht in der Kälte einfach nur ins Haus wollte.

am 2 Juni, 2009:
Nette Story … die Spannung wird ganz gut gehalten.
Weiter so!!
Liebe Grüße, Kathrin